08-13-2026, 03:50 PM
Bran Murphy stammt aus Myrtle Beach. Hier wurde er geboren, hier wuchs er auf und hier ist er nach zehn Jahren Gefängnis wieder gelandet. Nicht, weil sich seine Heimat plötzlich wieder richtig anfühlt, sondern weil ihm kaum etwas anderes geblieben ist.
Nach ein paar Jahren als Streifenpolizist in seiner Heimatstadt führte ihn sein Weg nach Charleston, wo Bran beim SWAT arbeitete. Diszipliniert, belastbar und mit einem kühlen Kopf, wenn andere längst die Nerven verloren. Er war kein Mann für große Worte. Er machte seinen Job und war jemand, auf den man sich verlassen konnte. Bis zu jenem schicksalhaften Einsatz.
Brans Team wurde ausgelöscht, nur er selbst überlebte schwer verletzt. Noch während er im Krankenhaus um sein Überleben kämpfte wurden Vorwürfe laut, dass sich bei diesem Einsatz um einen Hinterhalt gehandelt hatte - und dass Bran an der Vorbereitung und Umsetzung beteiligt gewesen war. Belastende Aussagen von Kollegen und Vorgesetzten führten schließlich dazu, dass er zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, von denen er 10 absaß.
10 Jahre, in denen Brans Gedanken immer wieder um diesen schicksalhaften Tag kreisen. 10 Jahre, in denen der Mann, der er einmal gewesen war, Stück für Stück starb. Sich zu jemand anderem entwickelte. Jemandem, der misstrauisch ist. Verschlossen. Vor allem aber wütend. Wütend auf das System und darauf, dass Recht und Gerechtigkeit, anders als er immer geglaubt hatte, eben nicht dasselbe waren. Wütend auf die Hilflosigkeit, die ihn seit diesem Tag ständig begleitet hat. Wütend auf diejenigen, die ihn als Sündenbock hingehängt haben, ohne mit der Wimper zu zucken.
Trotzdem ist nicht alles in ihm gestorben. Unter der rauen Oberfläche steckt noch immer ein ausgeprägter Beschützerinstinkt. Bran kann nur schwer wegsehen, wenn jemand Schwächeres ausgenutzt wird. Hat er jemanden erst einmal in seinen kleinen Kreis von Vertrauten gelassen, ist er loyal bis an die Schmerzgrenze. Er würde vermutlich mitten in der Nacht auftauchen, wenn man ihn braucht, und anschließend behaupten, er sei zufällig in der Gegend gewesen.
Seit seiner Entlassung lebt Bran wieder in Myrtle Beach und verdient sein Geld als Türsteher. Die Arbeit passt zu ihm. Er braucht nicht viele Worte, um eine Grenze deutlich zu machen, und seine körperliche Präsenz erledigt den Rest. Dabei sucht er keinen Streit. Gewalt beeindruckt ihn nicht. Dafür hat er zu viel davon gesehen.
Nach ein paar Jahren als Streifenpolizist in seiner Heimatstadt führte ihn sein Weg nach Charleston, wo Bran beim SWAT arbeitete. Diszipliniert, belastbar und mit einem kühlen Kopf, wenn andere längst die Nerven verloren. Er war kein Mann für große Worte. Er machte seinen Job und war jemand, auf den man sich verlassen konnte. Bis zu jenem schicksalhaften Einsatz.
Brans Team wurde ausgelöscht, nur er selbst überlebte schwer verletzt. Noch während er im Krankenhaus um sein Überleben kämpfte wurden Vorwürfe laut, dass sich bei diesem Einsatz um einen Hinterhalt gehandelt hatte - und dass Bran an der Vorbereitung und Umsetzung beteiligt gewesen war. Belastende Aussagen von Kollegen und Vorgesetzten führten schließlich dazu, dass er zu 12 Jahren Gefängnis verurteilt wurde, von denen er 10 absaß.
10 Jahre, in denen Brans Gedanken immer wieder um diesen schicksalhaften Tag kreisen. 10 Jahre, in denen der Mann, der er einmal gewesen war, Stück für Stück starb. Sich zu jemand anderem entwickelte. Jemandem, der misstrauisch ist. Verschlossen. Vor allem aber wütend. Wütend auf das System und darauf, dass Recht und Gerechtigkeit, anders als er immer geglaubt hatte, eben nicht dasselbe waren. Wütend auf die Hilflosigkeit, die ihn seit diesem Tag ständig begleitet hat. Wütend auf diejenigen, die ihn als Sündenbock hingehängt haben, ohne mit der Wimper zu zucken.
Trotzdem ist nicht alles in ihm gestorben. Unter der rauen Oberfläche steckt noch immer ein ausgeprägter Beschützerinstinkt. Bran kann nur schwer wegsehen, wenn jemand Schwächeres ausgenutzt wird. Hat er jemanden erst einmal in seinen kleinen Kreis von Vertrauten gelassen, ist er loyal bis an die Schmerzgrenze. Er würde vermutlich mitten in der Nacht auftauchen, wenn man ihn braucht, und anschließend behaupten, er sei zufällig in der Gegend gewesen.
Seit seiner Entlassung lebt Bran wieder in Myrtle Beach und verdient sein Geld als Türsteher. Die Arbeit passt zu ihm. Er braucht nicht viele Worte, um eine Grenze deutlich zu machen, und seine körperliche Präsenz erledigt den Rest. Dabei sucht er keinen Streit. Gewalt beeindruckt ihn nicht. Dafür hat er zu viel davon gesehen.
